Kraftwerk Traunmühle – die schöne Mitte Österreichs

Das Hofgebäude der Traunmühle stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Traunmühle liegt in Bad Aussee im steirischen Salzkammergut, dem malerisch schönen Ausseerland. Bad Aussee ist die geografische Mitte Österreichs. Die Energie für den Mühlenbetrieb liefert seit Jahrhunderten die Traun. Vom Grundlsee kommend, fließt die Traun weiter über den Hallstätter See, Bad Ischl, den Traunsee und mündet schließlich in Linz in die Donau.

Das Ausseerland ist bekannt für seine herrlich klaren Seen und imposanten Gipfel. Zwischen Mitte Mai und Mitte Juni blühen hier die wild wachsenden, weißen sternblütigen Narzissen. Sie verwandeln die idyllische Berg- und Seenlandschaft zwischen dem Dachstein, dem Loser, dem Zinken, dem Sarstein und dem Toten Gebirge in ein gelb-weiß-grünes, duftendes Blütenmeer. Die Menschen hier feiern diese Pracht traditionell mit dem Narzissenfest. Es ist das größte Blumenfest Österreichs. Der Dachstein liegt in Sichtweite des Kraftwerks.

Bad Aussee gilt als »Trachtenhauptstadt« Österreichs. Sowohl traditionelle Trachten wie moderne, weiterentwickelte Formen werden hier in handwerklicher Spitzenqualität gefertigt. Das Angebot umfasst den traditionellen Ausseer Hut, maßgeschneiderte Dirndln, Lederhosen bis hin zu Ausseer Spencern mit handgesticktem Gamserl am Rücken.

Vom Kraftwerk aus ca. 20 km flussabwärts der Traun folgend, liegt eine der historisch spannendsten Sehenswürdigkeiten des Salzkammerguts. Denn hier in Hallstatt befindet sich der vermutlich älteste Salzbergbau der Welt. Bereits um 1500 v. Chr. begann hier der Abbau des Salzes. Als Werkzeuge dienten Bronzepickel. Die Kelten bauten hier später auf dem Handel mit dem »weißen Gold« eine reiche und sehr einflussreiche Kultur auf. Historiker bezeichnen deshalb die Epoche von 800 bis 450 v. Chr. als »die keltische Hallstattzeit«.

Rund um die Traunmühle können Sie viel entdecken und erleben. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!